Hausstaubmilben haben Hochsaison

Vorsicht: Hausstaubmilben
Hausstaubmilben machen einen grossen Bestandteil unseres Hausstaubs aus, daher auch ihr Name. So stecken in einem Teelöffel voll Schlafzimmerstaub etwa 1000 Milben. Sie ernähren sich von tierischen und menschlichen Hautschuppen und fühlen sich besonders wohl in Teppichen, Polstermöbeln und in Betten. Hausstaubmilben sind in jedem Haushalt zu finden und Allergikerinnen und Allergiker sind eigentlich das ganze Jahr über geplagt. Aber: In der Heizperiode trocknen die Kotbestandteile der Milben, die die Allergene tragen, schneller aus und werden durch die Luft gewirbelt, was die Belastung erhöht. Nicht zuletzt, weil auch die Fenster geschlossen sind.

Abhilfe schaffen
Ein Zimmer komplett frei von Milben zu halten, ist ein unmögliches Unterfangen. Aber man kann sie reduzieren. Unbedingt empfohlen ist regelmässiges Putzen. Sinnvoll ist, mindestens ein- bis zweimal pro Woche Staub zu saugen – am besten mit einem Gerät mit HEPA-Filter – sowie feucht abzustauben und die Böden feucht aufzunehmen.

Hausstaubmilben mögen es warm und feucht. Deswegen fühlen sie sich in unseren Betten besonders wohl. Es empfiehl sich Matratzen in milbendichte Überzüge zu packen und für Kissen sowie für Duvets milbendichte Überzüge verwenden, sogenannte Encasings, zum Beispiel mit dem Allergie-Gütesiegel.

Die Spinnentierchen mögen keine kühlen Temperaturen. Somit ist eine Raumtemperatur im Winter unter 21° Celsius ideal. Doppelt gut: Kühlere Temperaturen im Schlafzimmer fördern auch einen entspannten Schlaf. Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen sollte bei maximal 50 Prozent liegen. Wichtig ist es, in den Räumen zwei- bis dreimal täglich während 5 bis 10 Minuten kurz zu lüften.

Mehr Informationen und Tipps unter Hausstaubmilbenallergie auf aha.ch.

 

 


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